Marlan wandert in einer unbekannten Zeit und sucht ihre Weggefรคhrten. Dabei wendet sie an, was sie im Laufe der Jahre gelernt hat, spirituelle Lehren tauchen auf, werden beleuchtet, doch zum รberleben dient die eigene Wahrnehmung der Natur, das Vertrauen in die innere Fรคhigkeit des Sehens und Vertrauen in das Gefรผhrtwerden durch Situationen der Orientierungslosigkeit hindurch, und den groรen Sinn hinter dem Ganzen.
sie ging los, in Richtung Sรผden. Die Erde hatte sich geschรผttelt und nicht viel war an seinem Platz geblieben. So wie die Tiere sich ihr Fell schรผtteln und die Trรถpfchen nach allen Seiten fliegen, hat sie ein paar Winzlinge auf der Oberflรคche durcheinander gebracht. Die Frau hatte graues Haar, doch sie fรผhlte sich jung. Es war, als sei ein neuer Morgen angebrochen, auf den sie lange im Dunkel gewartet hatte.
Ein hochinteressantes Buch, dabei nicht einmal neu. Aber die Ideen! Es geht um die Alternative zur bestehenden Gesellschaft, die in diesem science fiction nur geringfรผgig „weiter“ ist als die unsere, abgesehen von der noch fortgeschritteneren รberwachung und Kontrolle. Um diesem System zu entgehen, entfernen sich junge Leute und bauen etwas eigenes auf. Auch dieses ist hochtechnisiert, gut organisiert und dennoch ein Experiment.
Ich erinnere mich an bestehende Versuche, รkodรถrfer und Gemeinschaftsbildung, fรผr die ich nie geeignet war. Aber ich weiร in etwa, wie sie funktionieren und wie nicht. Tamera ist interessant. Die Idee also weitergesponnen….ich bin erst auf Seite 190 von 736. Klar, ich bin zu alt, um da wirklich mitzukommen. Der Autor ist berรผhmt. https://diezukunft.de/taxonomy/term/5166
Die Maiglรถckchen sind da, unter dem hohen Giersch verborgen! Wild? Wรคre es wild, wรผrde alles nur Brombeere sein. Tatsรคchlich ist es Arbeit, hochsensibel, auf all die Blรผtenpflรคnzchen zu achten , statt nur Grรผn zu sehen. Ich glaube, einen guten Gรคrtner macht die Erfahrung.
Ich bin wirklich begeistert vom Buch, das man nicht einfach nur lesen kann, sondern man muss nachdenken รผber die Entwรผrfe und Philosophien. Das ist die spannende Frage, wie die Zukunft aussieht und wie wirken wir daran mit.
Das Grรผn der Bรคume macht diese um ein Vielfaches breiter und dichter, so als wenn all das nรคher heran rรผcken wรผrde. Sie teilen sich den Raum indem sie umeinander, ineinander und in die Hรถhe wachsen. Der gelegentliche Regen bewirkt dies. Manch eine Pflanze wird schneller hรถher und begrรคbt die anderen unter den ausladenden Blรคttern. Diesmal haben die Kornblumen gewonnen, die Brennessel holt auf, die Wildrosen brechen dazwischen durch. Keine Pflanze fรผhlt sich schuldig fรผr den Instinkt des รberlebens.
Wuchert der Weg zu, dann greift der Mensch zu Maรnahmen. Instinkt ist etwas Tierisches, wir haben es auch, doch die restliche Welt da drauรen hat auch dieses lebendige Wissen um den Platz im Raum.
Fรผnf Menschen sitzen im Zimmer und รผben das Trommeln auf Djembe und dies zum ersten Mal mit fachkundiger Anleitung. Konzentration liegt in der Luft. Der Raum ist eng und in die Mitte hat sich der groรe Hund gelegt. Was immer in diesem Energiefeld geschieht, – die Lautstรคrke macht ihr nichts, der alten Hรผndin. Sie ist ein Herdenschutzhund, der immer seine Herde oder sein Rudel zusammenhalten will, und wer da ausbricht, wird gemaรregelt.
Plรถtzlich steht sie auf, und wuselt um einen der Teilnehmer herum, der schon zuvor nervรถs war und wohl auch leicht gereizt. Er kommt nicht mit in dem neuen Tempo. Nun soll der Hund schuldig sein, der alte Mann springt entnervt auf und schreit: entweder der Hund geht oder ich!
Sie hat gespรผrt mit ihrem Instinkt, dass da einer aus der Truppe ausscheren will, abhauen, sich ausklinken. Sie wollte Entspannung bringen, indem sie mit ihm spielen wollte. Teil von etwas sein, einer Gruppe , einem Raum und der Musik, dabei noch entspannt und freudig, das ist nicht so einfach . Und, unertrรคglich fรผr den Menschen. Dabei wรผrde gerade Musik die Linie sein, auf der man gemeinsam schwingen kann in Energie.
Das Internet ist mein Winternet, im Sommer betrachte ich lieber Lรคmmer. Endlich Sonne!
Die schweren Rosenbรผsche kippen schon wieder bedenklich auf Wege und Improvisation ist alles, immer und forever. Es ist sehr grรผn, sehr. Leben in Echt.
Algen im Wasser, ich wollte doch einmal Wasserschnecken besorgen. Stattdessen schon wieder zwei Bรผcher, im Vorรผbergehen. Das Eine ist ein Wรคlzer, es heiรt „Walkaway“ und scheint mir die Vision ganz vieler Menschen zu sein, die ich kenne. https://www.deutschlandfunkkultur.de/cory-doctorow-walkaway-technologie-gegen-die-angst-vor-dem-100.html Eine Zukunftsvision, die keine Dystopie ist, auch keine Utopie wie jene, die ideale Gemeinschaften bauen. Ein Weg, einfach, vielleicht nannte man das mal Aussteigen. Aber auch was heute als Aussteiger gilt, ist selten ganz drauรen. Seit das Fernsehen Leute fรผrs Aussteigen bezahlt…ein Geschรคftsmodell. Auch scheitern ja so viele und wollen wieder zurรผck, auch weil die Illusion , woanders wรคre es besser, nicht stimmt.
Ich bin gespannt. Der jรคhrliche Aussteigerbesuch hat sich angemeldet fรผr August, weg von der Arbeit im Aussteigerparadies, da wird es heiร. Da kommt man doch mal in die alte Heimat. Ich freue mich.
Ich bin ja viel zu mรผde, um zu schreiben. Aber kann doch noch nicht schlafen gehen so frรผh.
Eine geomantische Scheibe von Sabine Wolf, Kristallmensch . Pendeltabellen.Ich sah weiรe Kรผhe, und hatte auch von Kรผhen getrรคumt zuvor. Die ersten Mohnblumen blรผhen, die orangen und gelben kalifornischen, und die groรen Roten.
Es gab immer wieder Regenschauer, was die Pflanzenwelt wohl mochte. Ich fror wieder.
In der Stadt Heide konnte man nun drauรen sitzen, ungeachtet der gelegentlichen Schauer. Und das war ein Gewusel. Vor lauter Kinderwagen und Familienpulks kam man gar nicht vorwรคrts, und doch schaffte ich es, drei noch nie gesehene Bรผcher zu ergattern, eines von Doris Dรถrrie- ganz wunderbar anrรผhrend, wie immer. (Was machen wir jetzt? Roman, Diogenes, 1999) Zeitlos, รผber die midlife crisis eines Mannes, und die Begegnung mit einer buddhistischen Gemeinschaft und noch viel mehr…
Der Stapel noch zu lesender Bรผcher wird grรถรer!
Sogar E.T. war da.
Der Sommer scheint noch weit entfernt, auch wenn die BILD Zeitung uns heute zwei krasse Hitzesommer ankรผndigt. Na denn. Abends kam ein Freund, der die Tage verwechselt hatte, das passiert uns allen schon mal.
Und vorher wird noch geomantisiert, worauf ich selber gespannt bin. Jedes Mal ist anders.
Die Jungspatzen sind flรผgge und mit den Eltern probieren sie die Lรถwenzahnsamen. Bin ich froh, dass die Katzen so viel pennen. Die Schwalben haben wohl hoffentlich etwas Besseres gefunden, ich musste die Garage nun ja zumachen beim Regen. Erdbeeren. Ich esse sie dreimal am Tag.
Natรผrliche Intelligenz ist das Wichtigste รผberhaupt, und lรคsst sich nicht kopieren. Ich hรถre wieder dem groรen Geomanten zu, seine Botschaft ist auf englisch, danke dafรผr.
MaRCO pOGACNIK hat so wertvolle Pionierarbeit geleistet, ist nun 82 Jahre alt und mit seiner Feinfรผhligkeit einzigartig. Er sagt hier einige wichtige Botschaften in klarer Form. Von ihm haben wir unseren Geomantieunterricht bei Hans Hansen inspirieren lassen, https://youtu.be/3vhePtMDsTA?si=gaCrBcolKQdfkEcS. Mit Hans war ich vor Jahren auf Gruppenreisen nach Dรคnemark, nach La Gomera. Beide sind keine geborenen Redner, haben einen bescheidenen Auftritt, ganz anders als manche Stars der spirituellen Szene. Beide lauschen auf innere Stimmen und den Reichtum der Naturwesen.
Bestimmt gibt es leichtere Lektรผre als diese, doch diese empfinde ich als entscheidend.
Besonders da alle รผber kรผnstliche Intelligenz reden, aber nie รผber die natรผrliche Intelligenz, die hier alles zusammenhรคlt. Oder auch vielmehr nicht mehr: aus gutem Grund, wie wir hier erfahren kรถnnen, wenn wir uns fragen, wo es mit der Erde hingehen soll.
Die Akelei ist in diesem Jahr riesig, รผberall verteilt. Ganze Felder des Rasens sind voller Habichtskraut. Also „Rasen“ kann man nicht sagen….es ist gemรคhte Wiese voller รberraschungen. Heute bekam ich nasse Fรผรe. Kalter Wind. Der Auswertung der NABU Gartenvogelzรคhlung entnehme ich, dass die Amseln sich erholen, die Schwalben aber gar nicht und auch die Stare weniger wurden. Warum steht in der Liste nicht, aber man muss etwas forschen. Und sogar der Kuckuck ist zahlreicher.
Es ist doch erstaunlich, wie viele Vogelarten dort drinstehen, die ich gar nicht identifizieren kรถnnte, weil ich sie nicht kenne. Wichtig aber ist, sich mit dem groรen Bild zu verbinden, nicht die einzelnen Namen zu wissen. Sich nicht auรerhalb von Natur zu sehen, sondern eingewoben. Das sagt sich so, aber – wir sind natรผrlich. Noch. An unserem Bewusstsein entscheidet sich die Zukunft.
Ein Tag zuhause, ohne Sonne auch noch. Mit Kaffee fรคngt er an, aber vorher kommt das Fรผttern.
Ich habe gestern Abend noch einen Homรถopathie-Podcast angehรถrt und sieh an, was mir dabei einfiel
Und dann beginnt die weiรe Pracht zu duften. Vorne der Kirschlorbeer, hinten der Weiรdorn, der Holunder kommt bald.
Ach da schlรคft Chilli versteckt im Gras.
Ich mache nicht viel, fleiรig war gestern, und dann mรผssen die Knochen erst mal ausruhen ,- bei einem guten Buch. Aber welches! Ich fing beide an. Juli Zeh ist so gut, so gruselig und genial, es in die Zukunft zu verlegen, auf ihre Art, und ich las aber doch bei Fred Vargas weiter, eine Meisterin ebenso.
Och nee, nun ist mir zum zweiten Mal heute eine offene Wasserflasche umgekippt.
Die Blรผmlein wachsen ganz langsam
Die Haare kรถnnte ich auch mal wieder einfรคrben, keine Lust . Da muss es schon wรคrmer sein. Ah ich freue mich, im Juni kommt ein kleines Bluesfestival in der Gegend, da waren wir vor zwei Jahren schon mal und das ist meine Musik, unter anderem.
Schaffe ich die Zwรถlf?
Und wieder fรผttern. Der Freund kommt auch gleich zum Essen.
Frรผhstรผck geht auch ohne Dach. Ich topfte um, die Keimlinge von Fenchel, Koriander, Kapuzinerkresse. Bald braucht es mehr Platz, aller Platz des Gartens ist bereits ausgefรผllt, mit Grรผn.
Es war einmal eine Maus, die lebte ein paar Tage hinter dem Kรผchenschrank. Ich merkte es aber erst, als die Katze so interessiert davor hockte. Und tatsรคchlich- es knabberte. Nun, Schrank vorrรผcken, Maus wurde sofort gefangen und verspeist, wรคhrend putzen und umrรคumen und รผberhaupt alles von mir auf den Kopf gestellt wurde, weil eine Idee die andere jagte.
Es ging auf der Terasse weiter, – am Ende fiel der Strandkorb auseinander. That’s my day. Dazwischen entdeckte ich die Rauchschwalben zu zweit in der Garage, wo sie schon zweimal brรผteten und ihr altes Nest nun wieder aufsuchen. Ich fragte mich: wann ist รผberhaupt der Vogelzรคhltag vom NABU. Und siehe da, er ist heute und morgen. Dann zรคhlte ich, aber ich sah nicht viel, sondern hรถrte nur unzรคhliges Gezwitscher, das ich meist nicht zuordnen kann., Nur der Kuckuck- der ist auch schon da.
Schwalben werden weniger, das weiร ich noch vom letzten Jahr. Dann werde ich sie wohl lassen, wรคhrend ich alles mit Plane abdeckte-herrlich, die ganzen Flohmarktsachen!- und meine Jungkatze vor lauter Aufregung durchdrehte. Ich stellte die Leitern weg. Chilli raste die Bรคume hinauf . Das ganze Theater ….
Die Krรคhe auf dem Bild, die brรผtet hier auch. Immer das gleiche Paar, bzw ihre Nachkommen, und niemals wรผrden die eine andere Krรคhe in die Nรคhe lassen. Die setzt sich auch neben die Katze in den Baum, um sie zu vertreiben. Meine Krรคhe hat รผbrigens weiรe Federn im Schwanz, und daran erkenne ich den Herrn. Ich war so entzรผckt, dass ein kleiner Junge auf dem Flohmarkt mein Krรคhenbild liebte, so dass er es fรผr 50 cent bekam. Kunstverstand.
Ich mache Blรผtenessenzen. Apfel, Taubnessel, Lรถwenzahn. Es gibt solcherlei Essenzen in groรen Mengen, ich weiร. Und warum nicht selbst machen? Von jedem Ort sind die Energien anders. Ich rieche Flieder und Diesel. Trotzdem ich in eine Sackgasse wohne, hรถre ich die Traktoren durch das Dorf donnern.
Nicht nur das Reine und Lichte gehรถrt in die Welt. Soll es Resonanz geben, muss ja auch die andere Seite angesprochen werden. Ich bin eingetaucht in das Buch: An das Wilde glauben. (Nastassja Martin) Dieses in uns selbst zu finden haben Viele verlernt, verlernen sollen. Die Zivilisation clasht hier zusammen mit dem Verstรคndnis einer indigenen Kultur zur schamanischen Initiation.
Die Autorin versteht den Bรคrenangriff als solche, und ich verstehe das. Es ist eine erschรผtternde, die Identitรคt รคndernde Initiation, die lange integriert werden muss. Bei mir war es ganz anders. Aber um so tief zu tauchen, muss sich erst alles auflรถsen. Die Stationen sind immer gleich, und es gibt kaum Verstรคndnis dafรผr in der westlichen Welt. Cambra Skade hat ein neues Buch gemacht, รผber die wilde Frau. Sie lehrt das. http://cambraskade.blog/2026/05/04/ein-neues-buch/
Schattenkreise auf Linien.
Die Mutter Erde schlรคft in Blรผtentrรคumen. Fรผr mich ist diese Skulptur wie die Erde. Leicht und schwer, Weit und winzig, und trรคumen konnte ich wieder unglaubliches. Wo passiert das alles?
Ich fand doch noch ein anderes Buch, welches fรผr junge Frauen, ganz junge Frauen, die sich noch in der Schule befinden. „Tรถdliche Gedanken“ von Linda Metz. Das junge Mรคdchen hat eine verwirrende Gabe: Sie kann in Abdrรผcken anderer deren Gedanken wahrnehmen. Ja nein sowas, andere รผben verzweifelt um solche Fรคhigkeiten zu erhalten, und wenn man sie hat und es nicht weiร, kann das ziemlich schlimm sein. Das sollte unbedingt in der Schule gelehrt werden statt in fantasy-Romanen.
Aber klar, wer weiร das schon oder wer glaubt das schon. Eine Frage des Glaubens ist es aber nicht, sondern des Umgangs mit etwas, das so wie ich denke, mehr und mehr unser Aller Realitรคt wird. Ich wusste das auch lange nicht, wie fremdbestimmt ich war. Ich lernte. Zum Glรผck haben wir Mรถglichkeiten.Es ist doch egal, was die meisten darรผber denken. Wir sind Pioniere. Wir holen uns etwas zurรผck, was zu uns gehรถrt. Es macht mich glรผcklich, das mich Verbinden.
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